FilmScreening “Freiräumen – die politik des do-it-yourself” und Diskussion “Freiraum?”

27. Mai 2013
20:00bis23:30

27. May 2013 @ 20:00 – 23:30
Where: Semperdepot 2.Stock
Lehargasse 6-8
1060 Vienna

FilmScreening “Freiräumen – die Politik des do-it-yourself”
und Diskussion “Freiraum?”
27.05.2013 – 20h Film (90min) anschließend Diskussion
Ort: PCAP (Post-Conceptual Art Practices) Semperdepot 2.Stock, Lehargasse 6
Webseite – http://m1.antville.org/

in Kooperation mit
Studienvertretung Bildende Kunst http://www.stv-bk.at/
und KuKuMA http://www.kukuma.org/

Im Anschluss an den Dokumentarfilm (Start 20h) gibt es eine offene Diskussionsrunde zum Spannungsfeld “Freiraum”. Dabei sollen verschiedene Fragestellungen diskutiert werden und ein Austausch zu den Möglichkeiten, Problemen, An- und Widersprüchen von selbstorganisierten “Frei”Räumen stattfinden.

Von 2005 bis 2010 wurde in Oberösterreich vom Kulturverein Freiwerk (http://freiwerk.org/) das Bockmas, ein Benefizfestival zu Gunsten von Ute Bock organisiert. Seit 2012 gibt es in Vöcklabruck ein offenes Kulturhaus (http://okh.or.at/) dort ist Freiwerk eine von 12 Initiativen die gemeinsam den Raum organisieren und nutzen. Das Bockmas bot als selbstorganisiertes Festival über mehrere Jahre hinweg einen konkreten regionalen Anlaufpunkt für links-politische Menschen und Gruppen, ebenso für interessierte Jugendliche aus der Umgebung.
Durch selbstorganisierte Räume, Veranstaltungen und Gruppen wird versucht dem gängigen Schema von konsumorientierter Kultur ein anderes Verständnis von Raum entgegenzusetzen. Damit sollen Möglichkeiten eines solidarischen Miteinander, und Ausblicke auf eine Welt in der Herkunft, Geschlecht oder Hautfarbe keine Ausschlüsse mehr mit sich bringen sichtbar werden. Agierende landen dabei automatisch im Spannungsfeld zwischen normativer Gesellschaft, unbezahlter und nicht anerkannter Arbeit, “real”-(Partei)Politik, starren Vorschriften, dem Anspruch auf Selbstverwirklichung und dem Wunsch nach Autonomie.

Für die offene Diskussionsrunde sind Leute Angefragt von:
Freiwerk http://freiwerk.org/
Kaleidoskop http://kaleidoskop.kukuma.org/
Schenke http://www.dieschenke.org/
SoliLA http://solila.blogsport.eu/
EinbauMöbel http://1bm.at/

20h Film: freiräumen – die politik des do-it-yourself

http://www.hengster.tv/freiraeumen/

– freiwillige Spende als Deckungsbeitrag für offene Produktionskosten gewünscht –

Freiraum für kritische Zeitkultur. In Vöcklabruck (Oberösterreich), muss jede Generation von Jugendlichen erneut um ihn kämpfen, aber für ihr Anliegen scheint es kein Geld, kein Verständnis und keine Räume zu geben. Viele junge Leute wollen fort in die großen Städte. 2005 beschloss eine Gruppe engagierter Jugendlicher sich nicht mehr mit dieser Situation abzufinden. Sie gründeten den Kulturverein Sozialforum Freiwerk und veranstalteten ein dreitägiges Fest: Das Bock Ma’s Benefizfestival. Bis 2010 bildete es einen jährlichen Höhepunkt im Kulturleben der Region. Nun, nach dem Ende dieses Projekts, tritt die nächste Generation von Jugendlichen auf den Plan. Sie sehen ihre Chance in einem leerstehenden Gebäude im Zentrum der Stadt. Und weil sie nicht auf die Entscheidung der Politik warten wollen, greifen auch sie zur Eigeninitiative. Do-it-yourself.

english:
Freiraum – free space for critical thinking about politics. In Vöcklabruck (Upper Austria), each generation of young people must fight for such space anew. It seems that there is no budget for their ideas, no understanding, no spaces. Many young people want to move away to the big cities. In 2005, a group of commited young people decided not to put up with this situation any longer. They founded the Cultural Society and Social Forum Freiwerk and organized a three day charity festival called Bock Ma’s Benefizfestival. Until 2012 it used tob e the annual cultural highlight in the region. Now, after the end of this project, the next generation enterst he scene. They see a great opportunity in a vacant building in the city center. And as they do not want to wait for drawn-out political decisions, they take the initative, too. Do-it-yourself.

dokumentarfilm
16:9 hd, stereo, 90min
verfügbar auf: digitale kinokopie, blue-ray, dvd

schnitt – mario hengster und andreas kurz / sounddesign – matthias kronlachner / farbkorrektur und finishing – robert breber / kamera – mario hengster / dramaturgische beratung – emily artmann / regie – andreas kurz
hengster produktion 2012

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