Feministische Hausbesetzung: Strozzigasse 39

9. Mai 2013
13:00

Besetzung heute Donnerstag 09.05. / Infos via twitter:

Spread the world! Feministische Hausbesetzung in #wien, Strozzigasse 39, only FLIT*/keine Männer! Kuchen & Freundinnen* mitbringen!

*Feminist Squat* Strozzigasse 39. All & only FLIT*-people [no men*!] are wellcome! 1pm discussion: squatting & antisexism! #wien #squating



aktuell per sms (10.05.):
„*FLIT-Squat is closed for now, watch out for more actions*

Berichte:
http://www.uebersmeer.at/2013/aktuelle-besetzungen-in-wien/

Anmerkung @dmin: danke für die vielen Kommentare, sexistische, zu gewalt gegen besetzerinnen* aufrufende posting und ähnlichen scheiß schalten wir nicht frei. schön das es aber auch viele leute schaffen informative und spannende kommentare einzubringen.

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18 Kommentare zu Feministische Hausbesetzung: Strozzigasse 39

  1. shlomo sagt:

    Wer oder was sind flits?

  2. Pingback: Feministische Hausbesetzung Strozzigasse 39 | akiblo

  3. shlomo sagt:

    Salve!
    Was versteht man unter „FLIT“?

  4. Plan.Los! sagt:

    FLIT* = Frauen*_Lesben_Inter_Trans Personen

  5. shlomo sagt:

    Betreff Flit:
    Zählen demnach auch „biologische“ Männer die sich als Frau fühlen und „biologische“ Frauen die sich als Männer fühlen dazu?

  6. Plan.Los! sagt:

    // FLIT*
    steht als Abkürzung für FrauenLesben, Inter* und Trans*personen.

    /// FrauenLesben*
    FrauenLesben* meint sowohl sich als heterosexuell identifizierende Frauen als auch sich als sich als lesbisch identifizierende Personen.
    Die Bezeichnung FrauenLesben* wendet sich gegen das automatische Lesen des Begriffs “Frau” als heterosexuell und trägt zur Sichtbarkeit von Lesben in Frauen*kontexten bei.

    /// Inter*
    Präfix. Findet Verwendung zum Beispiel bei Intersexuell und intergeschlechtlich. So bezeichnen sich Personen, deren Körper sowohl “männliche” als auch “weibliche” Geschlechtsmerkmale aufweisen. In Übereinstimmung mit der deutschen Rechtsordnung werden diese Menschen meist kurz nach der Geburt
    von Mediziner_innen und Eltern mittels Operationen, Hormongabe und Erziehung in eines der beiden Geschlechter “Frau” oder “Mann” gezwungen. Die Begriffe Zwitter bzw. Hermaphrodit werden von diesen Personen ebenfalls verwendet.

    /// Trans*
    (lateinisch ‚jenseits‘, ‚hinüber‘). Wird in Zusammenhang mehrerer Identitäten verwendet.
    Trans* wird als Oberbegriff für alle Personen verstanden, für die das gelebte Geschlecht keine zwingende Folge des bei Geburt zugewiesenen Geschlechts ist oder
    sich mit diesem nicht identifizieren können. Zudem bezeichnen sich Personen als Trans*, die ihre Geschlechtsidentität jenseits der Zwei- Geschlechterordnung leben und damit die Geschlechtergegensätzlichkeit Frau*/Mann* in Frage stellen.
    Zum Weiterlesen: http://www.transgenderradio.info

    /// * Sternchen
    Das Sternchen verweist auf eine Potentialität an Möglichkeiten. Beispielsweise wird bei Trans* und FrauenLesben* auf die vielfältigen Identifizierungen und Lebensweisen verwiesen (siehe Glossar-Eintrag Trans*). Das Sternchen wird auch wie der Gender_Gap benutzt

    von: http://www.femref.uni-oldenburg.de/uploads/femref_SoSe2013.pdf

  7. shlomo sagt:

    Danke für die Info!

    Also darf beim Squat jeder mitmachen, außer „biologische“ Männer, die sich als „Mann“ fühlen/definieren. Und sich von manch einer Frau sexuell angezogen fühlen.

    Warum dürfen solche Menschen beim squat nicht „mitmachen“?

  8. gwa sagt:

    na, warum dürfen männer nicht mitmachen? weils so definiert ist. und weils frauenräume immer noch braucht, weil so viele offene räume dann doch so dominiert sind von typen, dass es das braucht. gemischte räume besser machen, nicht jammern über die minimalen flit-only räume, bidde.

  9. Ricardo sagt:

    erstmal herzl. glückwunsch zur besetzung.

    mich würde mal interessieren, wieso keine männer dabei sein dürfen?

    lg ricardo

  10. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Transphobe Limo-Werbung und Anti-Diät-Tipps – die Blogschau

  11. Ein solcher sagt:

    @ shlomo:
    Weil „solche Menschen“, d.h. um genau zu sein heterosexuelle Männer, einen Großteil der Verantwortung tragen für in der Gesellschaft allgegenwärtige sexistische Übergriffe, Gewalt, Strukturen etc. gegenüber Frauen, Lesben, Inter und Trans. Das Schaffen von Räumen, in denen diese „solchen Menschen“ keinen Zugang haben, ist sicherlich nicht der emanzipatorischen Weisheit letzter Schluss, angesichts der Herrschenden Verhältnisse, in denen heterosexuelle Männer zu den größten physischen und psychischen Gesundheitsgefahren für Frauen, Lesben, Inter und Trans zählen, allerdings ein notwendiger und sehr unterstützenswerter Prozess.

    [WORDPRESS HASHCASH] The poster sent us ‚0 which is not a hashcash value.

  12. M sagt:

    shlomo, falls Du mit „biologischen“ (Wie biologisch ? Mit Verzicht auf bestimmte Pflanzenschutzmittel ? Ohne Gentechnik ? Besondere Rücksicht auf Umeltschutz ? Hä ?) Männern* cis-Männer (google it !) meinst, sind diese in diesem Squat nicht erwünscht. Außerdem spielt die sexuelle Orientierung der cis-Typen ebenfalls keine Rolle, warum auch ?
    Dieser Squat dient als safer space für Menschen, die von Herrschaftsstrukturen betroffen sind.
    Für alle weiteren Fragen lege ich Dir queer_feministische Blogs ans Herz, die Du über Google finden könntest. Educate yourself !

  13. XXX sagt:

    hallo planlos,
    weissr du vielleicht wie ich infos über die feministische hausbesetzung bekomme? also via sms?

  14. weil es für sie schon genug andere orte gibt, sie entsprechen ja der norm. squat soll ienen freiraum von dieser norm schaffen schätz ich mal.

  15. zing sagt:

    shlomo, vielleicht fallen dir ja selbst ein paar gründe ein warum?

  16. Lars sagt:

    Nicht mitmachen dürfen: weil Männer* sowieso schon immer und überall alles mit_machen. Und weil sie automatisch dominantes Männer*verhalten des Patriarchats reproduzieren – selbst wenn sie selbst das nicht wollen oder sogar nicht tun (passiert ja auch passiv in Köpfen und Herzen bei Rezipient_innen).

    Wieso nicht einfach mal raushalten und damit echt patriarchats/dominanzfreien Raum schaffen? Tut nicht weh, gibt genug andere Häuser zu besetzen.

    Übrigens vielleicht auch, weil sich diese Männer* zu manch einer Frau hingezogen fühlen, und das einfach nicht trennen können.

    Vermutlich lässt sich das so oder so ähnlich ja auch oben in der Selbstverständniserklärung der Besetzer_innen nachlesen, aber für mich ist der Text zu klein – gibt’s die Bilder auch noch in etwas besserer Qualität, das wäre cool!

  17. lovis sagt:

    @“shlomo“ schon mal was von internet und suchmaschinen gehört?
    netterweise kriegst du hiermit nen fingerzeig:
    http://feminismus101.de/male-privilege/

  18. Plan.Los! sagt:

    vermutlich am besten über twitter; einige # die verwendet wurden:
    #wien #squating #strozzi39
    außerdem ein #ff an https://twitter.com/emanze und https://twitter.com/matahari_etc

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