EINLADUNG zum INFO-TREFFEN über das GASWERK LEOPOLDAU und dessen mögliche Nachnutzung.

21. November 2012
09:30bis12:00
09:30bis12:00

Liebe Projekte und Initiativen in Wien,
liebe Raumsuchende!

DIE AUSGANGSSITUATION: Seit Jahren gibt es für prekär arbeitende Personen und
Initiativen eine akute Raumnot in Wien – auch die derzeitige
Debatte um Mietpreisobergrenzen hilft da nicht viel, denn sie schließt
Raum zum Werken, Wirken und Zusammensein kaum mit ein. Geschweige denn,
dass sie die strikte Trennung in Arbeits- und Wohnraum, privaten und
öffentlich Raum in Frage stellen würde…

EINE von vielen MÖGLICHKEITEN: Das alte Gaswerk Leopoldau (Endstation U1 und
S-Bahn Siemensstr.) würde potentiell die Möglichkeit bieten, die Raumnot vieler
künstlerisch-kultureller, politischer und sozialer Gruppierungen in Wien zu lösen.
Gleichzeitig könnte damit ein ganzes neues Stadtviertel voller engagierter Menschen
entstehen: Der erste „Stadtentwicklungsprozess von Unten“ seit Langem in Wien.

VIELE STIMMEN: Könnte, wäre, hätte, müsste: Die Umsetzung dieser Forderung funktioniert allerdings nicht ohne die Stimmen und Ideen der hier Angesprochenen und eurer Netzwerke.
Außerdem müssen diese Ideen lautstark in den vor kurzem begonnen Planungsprozess der
Entwicklungsgesellschaft eingebracht werden. Und drittens braucht es
Strukturen, um diese Ideen dann vor Ort verankern und tragen zu können.

DER STATUS QUO: Seit etwas mehr als einem Jahr hat ca. ein Dutzend Leute als
CIT-Collective versucht, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit ein
Prozess beginnen kann, der die Transformation des Geländes (insgesamt ca. 1/4 so
groß wie der 1. Bezirk!) im obigen Sinn ermöglichen kann. Dabei hat sich
die Gruppe immer wieder lautstark gegen eine übliche 0-8-15-Verwertung
des Geländes zu Wort gemeldet.

Mittlerweile scheinen auch die Verantwortlichen bei Stadt und Wiengas
erkannt zu haben, dass es ohne „Kunst und Kultur“, aber auch ohne
intensive Prozesse der Mitbestimmung und die Einbringung
unkonventioneller Ideen nicht funktionieren wird, ohne massiven Protest
hervorzurufen. Diese Chance sollten wir nutzen.

UNSERE EINLADUNG: Auf unserem Treffen wollen wir euch einen Überblick über die
bisherige Geschichte und den Stand der Dinge des gesamten Prozesses
geben. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam überlegen, wie wir „die breite
Masse“ unter unseren Kolleg_innen und Freund_innen in den Prozess der
Ideenfindung, der Verhandlungen und der aktiven Nutzung des Geländes
einbinden können. Dafür wollen wir uns über ein Großtreffen im Februar
Gedanken machen und dieses zu planen anfangen.

DELIGIERTE: Damit es nicht jetzt schon zu einem ungemütlichen Großtreffen
in einem viel zu kleinen Raum kommt, bitten wir euch, aus euren Gruppen oder Zusammenhängen ein-zwei Personen zu schicken, die die Informationen dann (als Deligierte) an euch zurücktragen
können.

ORT UND ZEIT des ersten Treffens:
Schwendermarkt 33/?
„Institut für Alltagsforschung“ (in einem Ex-ÖVP-Büro)
Mittwoch, 21.11.2012, 09:30 Uhr

Wir freuen uns auf euch!
DAS CIT-Collective

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