AnarKino – Jeden sein Laster’- über alternatives Wohnen in (Bau)wagenplätzen

27. Februar 2012
19:30

Liebe Alle, liebe Compañer@s,

am Montag den 27.2. findet im Kaleidoskop (Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien) ein politischer Filmabend statt. Im gemütlichen Rahmen zeigen wir die Filme ‘Die Schattenparker’ und “Bambule in Hamburg”.

Das Thema ist ‘Jedem sein Laster’- über alternatives Wohnen auf (Bau)wagenplätzen: Einblicke und Erinnerungen an die Schattenparker (Berlin) und Bambule (Hamburg). Auch über den aktuellen Kampf des Hamburger Wagenplatzes Zomia wird es Infos zur jetzigen Lage geben.
Lasst uns die Filme auf uns wirken, um im Anschluss zu diskutieren, gleich wie unser Wissenstand dazu ist!
Vielleicht wird es auch Essen gegen Spende geben, jedoch sicher Getränke, Sitzgelegenheiten und Menschen zum Plaudern. Besser als zu Haus allein.

offenes Beisl ab 19:30
Filmstart ab 20:00!

Beigleitende Gedanken:
Miete. Es ist wieder Ende des Monats und wieder soweit für die Miete. Kaum wer kommt daherum, ein Großteil ihrer Erträge für den eigenen Wohnraum abzudrücken. Sind diese Kosten eigentlich angemessen – ist soviel echt notwendig für Erhaltung der Bausubstanz, Verschleiß und Erneuerungen? Wohl kaum! Es wird dreist mit diesem essentiellen Gut Geld gemacht- es stehen Dinge leer, zur Spekulation, als Rücklagen oder Leutz erbringen großteil ihres Lebens damit für das Einkommen der Vermieter zu schuften.
Doch was tun?
Vielleicht bei jeder Gelegenheit Mietsenkung beantragen?
Mietspreissteigerung und Leerstände öffentlich machen? ( www.leerstandsmelder.de )
Häuser besetzen oder gar nen kollektiven Mietsstreik anzetteln?? ( www.direkteaktion.org/203/gentryfikacji… )
Alle Gebäude durch linken Kauf dauerhaft vom Markt entziehen?! ( www.syndikat.org )
Oderoder..
Oder sich selbst ein Haus ohne Vermieter schaffen – das selbstorganisiert? Warum in Betonwänden annonym nebenherwohnen, ohne sich nach Jahren grad mal vom Namen her zu kennen? Warum nicht auf Baumhäusern wohnen? Oder gemeinsam in Bauwägen?? Lebt sich gut, geht wunderbar – wird nur leider vom Staat kriminalisiert! Wo kämen wir denn dahin wenn alle ohne Vermieter selbstbestimmt wohnen und ihr Haus nach ihren Bedüfnissen selbst gestalten würden?

Miete verweigern, Kündigung ins Klo,
Häuser besetzten sowieso!

Gegen die Hetze, gegen Gesetze!
Für mehr Bauwägenplätze!

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